Für Dramaturgie und Übersetzung
Übertitel sind Dramaturgie.
Ein Übertitel entscheidet, was gesagt wird, was gekürzt wird, wann und wo gelesen wird – und was bewusst nicht erscheint. LaternaVersio gibt Ihnen dafür die Werkzeuge, im Editor-Modus ohne Beamer, Netz und Knöpfe für die Show.
Was ein Übertitel entscheidet
Was gesagt wird
Übersetzung im Projekt, Entwürfe von einer KI auf dem eigenen Rechner mit einem Glossar „Anrede & Namen“. Jeder Entwurf ist gekennzeichnet, ein Mensch entscheidet.
Was gekürzt wird
„Premiere“ und „Gastspiel kurz“ im selben Projekt; Gestrichenes wird in der Vorstellung übersprungen.
Wann gelesen wird
Lesbarkeit je Sprache: Zeichen je Zeile, Zeilen und Lesegeschwindigkeit. Aufteilen nach Sinn trennt an Satz- und Sinngrenzen statt nur nach Länge.
Wo gelesen wird
Position nach Sprecher und Szene: Sie legen fest, wo die Titel einer Figur stehen, mit Ausnahmen je Szene.
Was nicht erscheint
Sprechernamen für alle oder je Figur ausblenden, Leertitel für stille Momente, gestrichene Titel bleiben im Projekt.
Wer freigibt
Freigabestatus je Titel und Sprache – von „Entwurf“ über „sprachlich geprüft“ und „dramaturgisch freigegeben“ bis „final“, mit Kommentar und Kürzel.
Aufteilen nach Sinn
Ein Titel ist zu lang? LaternaVersio schlägt vor, wo er sich teilen lässt – am Satzende, am Komma, nicht zwischen Artikel und Nomen; ein Sprecherwechsel ist immer eine Grenze. Sie sehen vorher und nachher nebeneinander und übernehmen einzeln oder alle auf einmal; ein Schritt „Rückgängig“ nimmt alles zurück.
Schon beim Schreiben zeigen Lesehinweise, wo ein Titel zu schnell zu lesen wäre.
Freigaben mit Kommentar
Wer hat welchen Titel in welcher Sprache geprüft? Der Freigabestatus hält es fest, mit Kommentar, Kürzel und Zeit. Filter zeigen Ungeprüftes, Titel mit Kommentar oder KI-Entwürfe – ein KI-Entwurf zählt immer als Entwurf.
Die Vorstellung hält der Status nie auf: Er ist ein Werkzeug für die Arbeit am Text.
Aus Proben lernen
Der Qualitätsbericht liest aus den Protokollen der Proben und Vorstellungen, welche Titel zu schnell zu lesen waren, welche nur kurz standen und wo live korrigiert wurde – dazu Ihre Probennotizen. So finden Sie problematische Titel vor der Premiere.
Der Editor-Modus
„Che lampi magnifici!“ – Blitze oder Lampen? Solche Fragen gehören in die Notizspalte neben dem Titel, bis die Probe sie klärt.
Der Editor-Modus zeigt nur, was Sie für den Text brauchen: Tabelle, Fassungen, Szenen, Suche, Figuren und die Partitur mit ihren Markern. Alles Weitere bleibt ausgeblendet – nicht ausgegraut. Er ist eine Einstellung für Sie persönlich: ein Schalter im Menü „Ansicht“, jederzeit zurück zur vollen Oberfläche.
Mitarbeiten geht auch am eigenen Laptop im Haus: Titel im Browser bearbeiten, mit Passwort je Projekt und Freigabe am Pult; während der Vorstellung nur lesend.
Fragen zur Arbeit am Text?
Schreiben Sie uns – wir zeigen Ihnen den Editor-Modus mit der Beispiel-Oper.



